2011
Die Abschlussfeier der Absolvent/innen des mittleren Dienstes in der Steuerverwaltung fand in diesem Jahr wieder in festlichem Rahmen im Kurpfalzsaal der Stadt Edenkoben statt. Ermöglicht wurde dies durch den Bürgermeister der Stadt Edenkoben, Werner Kastner.
Von 110 Prüfungsteilnehmern waren 68 rheinland-pfälzische, 10, die für das Bundeszentralamt für Steuern ausgebildet wurden, und 12 saarländische Prüflinge erfolgreich. Die besten Ergebnisse mit der Note „sehr gut“ erreichten Nina Keßler vom Finanzamt Kaiserslautern und Friedrich Reiner vom Finanzamt Saarbrücken. 20 Prüflinge erreichten das Prüfungsziel nicht.
Zu den Feierlichkeiten begrüßte der Leiter der Landesfinanzschule, Norbert Krischer, die zahlreichen Ehrengäste, darunter den rheinland-pfälzischen Oberfinanzpräsidenten Werner Nägler, der anschließend die Festansprache hielt und den Leitenden Ministerialrat Oswald Balzert vom Ministerium der Finanzen, Saarbrücken, der ein Grußwort sprach. Norbert Krischer begrüßte weiterhin die Vertreter der Finanzministerien, der Oberfinanzdirektion Koblenz und des Bundeszentralamtes für Steuern. Unter den Ehrengästen befanden sich u.a. auch Repräsentanten der Personal- und Berufsvertretungen und Vorsteher der Finanzämter.
Norbert Krischer sagte, dass sich die Absolventinnen und Absolventen mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung ein gutes Fundament für das künftige Arbeitsleben geschaffen hätten und bereits sehnsüchtig in den Finanzämtern erwartet würden. Er wünsche allen einen Platz zum „aufrechten Stehen“, forderte aber gleichzeitig dazu auf, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und sich weiterzuentwickeln.
Norbert Krischer bedankte sich abschließend sehr herzlich bei den Musikern des Finanzverwaltungsorchesters, unter der Leitung von Marc Leonardi, die für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgten.
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Herr Krischer
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Herr Nägler
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Herr Balzert
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Herr Kastner
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Frau Keßler
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Oberfinanzpräsident Werner Nägler gratulierte den Nachwuchskräften zur bestandenen Laufbahnprüfung, die „so viel Mühe und Quälerei durch die Steuergesetze“ bedeutete. Das Steuerrecht sei keine leichte Materie. Deshalb habe man die Ausbildung nicht leichter gestalten können. Trotz „Happy End“ sei man mit dem Lernen nie ganz „am Ende“. Er appellierte an die Absolvent/innen lebenslang zu lernen und sich fortzubilden in fachlichen sowie überfachlichen Seminaren. Lebenslanges Lernen solle nicht als notwendiges Übel, sondern als Chance betrachtet werden, sich selbst persönlich und beruflich zu verändern.
Der Leitende Ministerialrat Oswald Balzert betonte, dass die beruflichen Chancen im mittleren Dienst keinesfalls schlecht seien. Die Aufgaben des mittleren Dienstes würden zukünftig noch anspruchsvoller werden. Da der gehobene Dienst in den kommenden Jahren primär im Außendienst eingesetzt werde, müsse der mittlere Dienst oftmals die Positionen des gehobenen Dienstes übernehmen. Die Vertreterin der Absolvent/innen, Nina Keßler, verglich die Ausbildung mit einer anstrengenden Wanderung. Steile Abschnitte und steinige Wege seien zu überwinden gewesen. Am Ende habe man jedoch nach zeitweiser Erschöpfung den Berg erklommen.
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Orchester
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Lehrgangsbeste
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Scheckübergabe
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Gruppenbild
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Gesamtbild
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Der Bürgermeister der Stadt Edenkoben, Werner Kastner, gab einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung, die kulturellen Angebote und die kulinarischen Genüsse der Stadt Edenkoben. Er lud die Anwesenden ein, später einmal wiederzukommen um Edenkoben auch einmal außerhalb des Steuerrechts kennen zu lernen. Abschließend überreichte Nina Keßler im Namen aller Absolvent/innen dem Bürgermeister der Stadt Edenkoben einen Betrag von 1.100,--€ für den von ihm eingerichteten Fonds für kranke und hilfsbedürftige Kinder in Edenkoben.
Das Geld stammte zum Teil aus Überschüssen, die bei Veranstaltungen im Laufe der zweijährigen Ausbildungszeit zusammengetragen wurden. Es beteiligten sich ebenfalls die rheinland-pfälzische und die saarländische Finanzverwaltung mit einer Spende von 250 ,--€ bzw. 200,--€ . Der saarländische Staatssekretär Gerhard Wack sowie Oswald Balzert stockten die Spende um je 50,--€ aus privaten Mitteln auf.
Text : StAFr Sandra Scharinger
Bilder: StHS Michael Glaser, StS Thilo Schäfer